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Seit 2001 gibt es ein Kooperationsprojekt zwischen der Schule Moormerland und regionalen Unternehmen und Institutionen. Die Ausgangssituation für dieses Projekt war folgende:
Eine qualifizierte Berufsausbildung setzt Ausbildungsreife voraus. In der Schule müssen dafür die Grundlagen gelegt werden. Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln können aber Ausbildungsplätze nicht besetzt werden, weil die Bewerber die Voraussetzungen nicht erfüllen. Deshalb sollten Schulabgänger wissen, was in der Berufs- und Arbeitswelt auf sie zukommt, um eine aktive und realistische Berufswahl treffen zu können. Deshalb müssen Schule und Wirtschaft gemeinsam Hilfestellung bei der Berufswahlentscheidung geben und Kontakte zwischen Lehrern und Ausbildern, Schülern und Betrieben müssen verstärkt werden.
Im Projekt Schulladen entwickeln die Schülerinnen und Schüler Geschäftsideen und gründen Minifirmen. Sie planen und produzieren Güter und Produkte und verkaufen diese an Kunden. So lernen sie automatisch wirtschaftliche Grundbegriffe.
Um den Übergang von Schule in den Beruf erfolgreich gestalten zu können, arbeiten Schule und Wirtschaft derart zusammen, dass örtliche Betriebe verstärkt in den Unterricht der Abschlussklassen eingebunden werden. Deshalb haben die Schule Moormerland und unterschiedliche regionale Betriebe und Institutionen sich auf eine Kooperationsvereinbarung geeinigt.
Realisiert wird diese Kooperation in einem zweistündigen Wahlpflichtkurs, an dem Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Haupt- und Realschule gemeinsam teilnehmen.
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